Im digitalen Zeitalter stellt sich mit dem Tode eines Menschen auch stets die Frage:

„Was ist jetzt mit Ebay, Paypal, Facebook, Twitter & Co.?“

 

Viele Menschen vergessen, ihren digitalen Nachlass zu regeln. Dies birgt für die Erben die Gefahren einer aufwändigen Suche von Passwörtern sowie ein finanzielles Risiko, da mit dem Todesfall auch sämtliche Verträge grundsätzlich mit dem Erben weiterlaufen. Laufende Verträge und kostenpflichtige Mitgliedschaften sollten Sie demzufolge zügig kündigen. Bisher gibt es keine einheitlichen Vorschriften, wie die Unternehmen im Todesfall zu reagieren haben. Viele lassen sich die Sterbeurkunde oder einen Erbschein vorzeigen, was für den Erben weitere Unannehmlichkeiten verursacht. Andere löschen oder deaktivieren die Daten.

Für den Erblasser bedeutet dies, dass er im besten Fall die Zugangsdaten zu sämtlichen E-Mail Konten im Testament hinterlegt. Mit einer Vorsorgevollmacht kann man zudem bestimmen, auf welche Daten die Erben zugreifen können sollen.

Es gibt mittlerweile auch einige Firmen, welche die Verwaltung des digitalen Nachlasses übernehmen. Damit geht jedoch stets auch die Preisgabe sehr vertraulicher und intimer Informationen einher. Eine rechtzeitige Vorsorge ist also weiterhin das A und O.

(Quelle: Pressemitteilung der Bundesregierung v. 24.04.2015)

Sie möchten Ihren digitalen Nachlass regeln, aber wissen nicht wie?

Wir unterstützen Sie gerne dabei.