Bei größeren Erbschaften stellt sich stets die Frage nach der Erbschaftsteuer. Um diese möglichst gering zu halten, gibt es die Möglichkeit, sein Vermögen schon zu Lebzeiten an seine Kinder zu übertragen. Doch hier ist Vorsicht geboten: Die korrekte Gestaltung ist das A und O.

 

Dies gilt umso mehr, wenn es sich bei dem Vermögen um eine Immobilie in Gestalt eines Mietshauses handelt. In dem Fall, kann die Vereinbarung eines sogenannten Nießbrauchrechts hilfreich sein. Dabei unterscheidet man grundsätzlich die Formen des Zuwendungs- sowie des Vorbehaltsnießbrauchs.

Zuwendungsnießbrauch: Der Vater als Eigentümer der Mietimmobilie (also der spätere Erblasser) kann das Nutzungsrecht bspw. auf seine Kinder übertragen. Diese können dann über die Erträge, folglich die Mieteinnahmen, verfügen, während der Vater weiterhin Eigentümer bleibt. Aber Aufgepasst: Es kann aus steuerrechtlichen Gründen ggf. günstiger sein, dieses Nutzungsrecht zu verkaufen, anstatt zu verschenken.

Vorbehaltsnießbrauch: Der Vater könnte auch sein Eigentum an der Immobilie zu Lebzeiten an seine Kinder übertragen und sich selbst das Nutzungsrecht vorbehalten.

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Quelle: n-tv.de , awi/dpa; http://www.n-tv.de/ratgeber/Erben-muessen-noch-warten-article14147921.html ; zuletzt aufgerufen am 10.04.2015