Es passiert immer wieder: Das Testament ist plötzlich weg. Ob durch einen unliebsamen Dritten entwendet oder einfach nur verlegt. Daher sollte man sich nicht nur über die richtige Form eines Testaments Gedanken machen, sondern auch über den Ort, an dem man dieses aufbewahrt. Viele fühlen sich sicher, wenn sie ihr Testament in ihrer Nähe wissen, also zu Hause. Doch gerade hier besteht das Risiko, dass das Schriftstück verloren geht. Ein aktueller Beitrag auf n-tv.de weist auf die verschiedenen Möglichkeiten der Verwahrung hin.

Wenn Sie Ihr Testament durch einen Notar verfassen oder aber auch nur beurkunden lassen, wird Ihr letzter Wille vom Zentralen Testamentsregister der Bundesnotarkammer gemeldet. Tritt der Todesfall schließlich ein, so werden die wichtigen Informationen an das zuständige Nachlassgericht unmittelbar weitergeleitet.

Eine andere Alternative besteht darin, Ihr eigenhändig verfasstes Testament zur Verwahrung an ein Amtsgericht zu übergeben. Im Todesfall erhält das zuständige Nachlassgericht somit ebenfalls die erforderlichen Informationen. Diese Verwahrung ist zwar gebührenpflichtig, allerdings halten sich die Kosten hierfür im Rahmen. Das Nachrichtenportal n-tv berichtet bspw. über Gebühren in Höhe von 70,- €  für ein zu vererbendes Vermögen von 150.000 €. Sparen lohnt sich hier also ausnahmsweise nicht.

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Quelle: n-tv.de